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Alberts Page

(German version only)

2004: Business-like at the office

Das ist schon merkwürdig. Da baut eine Familie eine komplette Webseite mit allem drum und dran. Man fragt sich: "Warum?" Narzismus? Nabelschau? Notorisches Mitteilungsbedürfnis? Nee. Helen hat in ihrer Story schon einiges darüber bemerkt, deshalb hier nur in Kürze: Wir wollen alles über Webdesign und -programmierung lernen, und dazu braucht man ein Projekt, das Spaß macht und für das der Content bereits auf dem Tisch liegt.

Was Du hier siehst, ist also eine Fingerübung: für die Kombination von Gestaltung und Programmierung. Und da sind wir auch schon bei Albert und seiner Selbstdarstellung angekommen. Denn genau das ist es, was mich seit Jahren interessiert und fasziniert.

Wie alles begann...

Angefangen hat es mit einem Studium für Grafik-Design und einigen Jahren als angestellter Grafiker. Damals haben wir alles noch mit der Hand gemacht.

Mitte der achtziger Jahre begann die Revolution: Computer und "Desk Top Publishing" krempelten die Branche um. Seit 1986 beschäftige ich mich mit der elektronischen Gestaltung. Printdesign, "DTP", Bildbearbeitung, analoge und dígitale Fotografie, dann Videobearbeitung, dreidimensionales Modellieren, Screendesign, Programmierung und Gestaltung von Multimedia- Präsentationen und CD-ROMs. Unglaublich spannend und wahnsinnig nervenaufreibend.

Nebenbei entwickelte sich das Internet. Und ging fast an mir vorbei, weil die oben erwähnten Aufgaben mich bereit vollständig vereinnahmt hatten.

Neue Wege gehen.

Heute, mit Helen als meiner Partnerin, eröffnen sich neue Möglichkeiten. Helen ist durch ihre Arbeit mit den Grundzügen von Html und der Gestaltung von Webseiten vertraut. Die Kombination von Gestaltung und Programmierung macht ihr ebenso viel Freude wie mir. Was liegt da näher, als sich gemeinsam daran zu machen, die Fähigkeiten und das Wissen zu vertiefen. Das ist es, was wir hier tun.

Und sonst? Viele Hobbys sind in den Jahren auf der Stecke geblieben. Musik machen oder an Autos schrauben. Viele Jahre habe ich einen Oldtimer, einen Opel GT, restauriert, gepflegt und viele Treffen mit ihm besucht. Dazu fehlt heute die Zeit.

1988 traten zwei Dinge in mein Leben, die mich bis heute in Atem halten; Kinder, und eine Firma. Beides wächst und macht Freude, beides fordert jedoch auch seinen Preis: Kraft, Zeit, Engagement und Einsatz. Und den Verlust einstmals lieb gewesener Freizeitbeschäftigungen.

Die Dinge entwickeln sich

Aber auch neue, spannende Herausforderungen kommen dazu. Kinder werden groß, und man kann gemeinsam reden, planen und Unternehmungen starten. Firmen entwickeln sich und neue, interessante Wege werden begangen. Und nicht zuletzt bin ich dankbar und glücklich, eine Partnerin zu haben, deren Interessen exakt den meinen entsprechen.

Wir gehen gemeinsam neue Renovierungsprojekte an, legen Fliesen, putzen Wände. Dazu bald mehr. Im Sport bin ich schon mal der Unterlegene, während im der Programmierung noch eine Nasenlänge vorn liege. Wir sammeln leidenschaftlich Fossilien in der Umgebung von Hannover, gehen Tanzen und brauchen viel Zeit, um die Dinge des Lebens zu diskutieren. Den Fernseher haben wir schon seit Jahren nicht mehr eingeschaltet.

Über ein unausgefülltes Leben kann ich also nicht klagen. Manchen Tagen fehlen etwa 10 Stunden, was sich in einem ausgedehnten Schlafdefizit bei uns beiden ausdrückt (Gähn...)

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